
Ein Stuttgarter in Hollywood
Paul Leni – Meister von Licht und Schatten der Stummfilmzeit
Wenig bekannt ist der Regisseur aus Stuttgart, der in Berlin bedeutende Filme drehte, dem Ruf nach Hollywood folgte und 1929 viel zu früh verstarb.

Paul Leni – Meister von Licht und Schatten der Stummfilmzeit
Wenig bekannt ist der Regisseur aus Stuttgart, der in Berlin bedeutende Filme drehte, dem Ruf nach Hollywood folgte und 1929 viel zu früh verstarb.

Stefan Zweig: Die Welt von Gestern
Der österreichische Schriftsteller hat in seinen gut sechzig Jahren (1881-1942) zwei katastrophale Umwälzungen erlebt, die ganz Europa umfassten, und sein Leben zweimal komplett auf den Kopf gestellt haben.

Malerei nach dem großen Krieg
Der Kunsthistoriker Franz Roh beschreibt 1925 die Besonderheiten der Kunst nach dem ersten Weltkrieg und macht dabei spannende Entdeckungen.

Reinhold Nägeles Blick auf Stuttgart
Das Kunstmuseum Stuttgart hat aktuell ein neues Werk erworben: „Aussicht vom Bahnhofsturm auf die nächtliche Königsstraße“ (1930). Ein guter Anlass, den überregional wenig bekannten Künstler vorzustellen.

„Das unerwünschte Kind“ …
… ist für die Ärztin Else Kienle das schlimmste Leiden von Frauen in der Zeit der Weimarer Republik. Die von ihr geschilderten Schicksale sind so lebensnah wie bedrückend – ein erschreckendes Zeitzeugnis (1932) aus Stuttgart.

Hartlaubs Ausstellung von 1925 in Mannheim
Zum hundertsten Jubiläum zeigte die Kunsthalle Mannheim Gemälde der historischen Ausstellung zur Neuen Sachlichkeit, ergänzt durch zahlreiche weitere Exponate.

Mit dem Auto um Welt …
fuhren Clärenore Stinnes und Axel Söderström von 1927-29 – eine echte Pionierleistung und dank Reisebericht zudem eine ethnologische Dokumentation der Zeit.

„Die schlaflosen Nächste des Eugen E.“
Der waschechte Schwabe Eugen Eberle aus dem Stuttgarter Westen engagierte sich in der Weimarer Zeit und im 3. Reich für die Arbeiterklasse. Ein interessanter Mann.

Volker Ullrichs Analyse
Anhand der spannenden Darstellung des Autors und weiterer Quellen zeichne ich das Krisenjahr 1923 in seinen wichtigsten Ereignissen nach.

10. Mai 1933 – das Ende der geistigen Freiheit
Die Bücherverbrennung in Deutschland vor genau 91 Jahren war ein finsteres Fanal der systematischen Verbannung aller Viefalt in Deutschland …

„Als ich Ludendorffs Frau war“…
erzählt aus dem gemeinsame Leben mit ihrem Mann Erich bis 1925. Ein nettes Zeitdokument über das Gedankengut der national und völkisch eingestellten Militärelite.

Adolf Hölzel
Zu einem der Wegbereiter der Moderne in der Kunst gehört der Lehrer an der Stuttgarter Akademie. Mit seiner Frau lebte Hölzel seit 1919 im Stadtteil Degerloch – bei mir um die Ecke -, wo 2021 ein Museum eingerichtet wurde.

Fürst Wladimir Andronikows „Margarthe von Wrangell“
… schildert nicht „das Leben einer Frau“, wie es im Untertitel heißt, sondern den Werdegang seiner Ehefrau, dokumentiert in Briefen und Erinnerungen.

Skandal oder Ästhetik
Der Kino-Film von 1925 war so beliebt wie umstritten. Mir war die Mischung aus Antike, Nacktheit und Sport – Körperkult in Reinform – fremd und erinnerte an Propaganda-Filme.

Theodor Heuss erzählt aus seinem Leben.
Schon in jungen Jahren trieb das Politgeschäft den bekannten Schwaben nach Berlin. In seinen Memoiren lässt er unzählige Begegnungen Revue passieren.

Sebastian Haffner …
… erzählt die „Geschichte eines Deutschen“ vor und nach der Machtergreifung Hitlers, autobigraphisch und als historisch versierter Augenzeuge.

Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland
Ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg, der Weltkrieg, Revolution, politische Haft, Verfolgung und Emigration erlebt hat und sich als Weltbürger fühlte …
Vor 84 Jahren (22. Mai. 1939) starb er in New York.

Kurt Tucholsky
Aus der Feder des scharfen Beobachters der Kulturszene fließen klare Worte – über seine kreativen Kollegen, aber auch beißende Zeitkritik.
Kurz Tucholsky hat früh erkannt, was kommen würde und schreibt dagegen an.

Curt Morecks lasterhaftes Berlin
Genau so stellt man sich das Treiben in der Metropole am Ende der zwanziger Jahre vor, das Babylon Berlin. Ein spannender Einblick in eine Facette der Stadt.

Rudolf Braune: Das Mädchen an der Orga Privat
Ein unscheinbarer Roman über eine Berliner „Tippse“ (so im Buch!) im Jahr 1928. Und doch ein so kraftvoller Aufruf zum Kampf für Arbeiter(innen)rechte, dass die Nazis das Buch verbieten.

Das kunstseidene Mädchen
Schreibt die junge Autorin Irmgard Keun über ihre eigenes Leben im Berlin der Endzwanziger?
Ist sie wir ihre Romanheldin, eine von uns?
Jedenfalls erfahren wir eine Menge über die Suche nach dem Glück in dieser Zeit.

Erich Kästner: Fabian
Vielleicht mein Lieblingsbuch … Vielfach gelesen, immer wieder erfreut. Ja. So wenig moralinsauer und dabei lebendig wie das Leben selbst. Ist das wirklich Satire?

Der nasse Fisch & Anarchie Deco
Volker Kutschers Kriminalromane um den Kommisar Gereon Rath spielt in dem schicksalhaften Jahr 1929 in Berlin.
Das Autorenduo J.C.Vogt greift den Erfolg auf und wendet die Story ins Fantastische … Ein sehr interessantes Experiment.

Hans Fallada: Kleiner Mann – was nun?
In Mark und Pfennig rechnen sich Junge und Lämmchen durch die schwere Zeit 1929/30.
Eine Liebesgeschichte? – Auch. Und mehr … Ein Weltbestseller allemal, den man heute kaum mehr kennt.

Thomas Ziebula: Der rote Judas
Leipzig, Janur 1920. Kaltblütige Morde an ehemaligen Offizieren weisen auf einen Zusammenhang mit Verbrechen der Wehrmacht im Ersten Weltkrieg hin.
Inspector Stainer, selbst traumatisert, ermittelt und gerät in Gefahr.

Paul Gurk: Berlin. Ein Buch vom Sterben der Seele
Kein anderes Buch lässt so tief in die finstere Seele Berlins in den zwanziger Jahren blicken. Und doch fand es wenig Beachtung – das sollte sich ändern.

Literatur der zwanziger Jahre in Berlin
Diese faszinierende Zeit zwischen Aufbruch, Armut und Amüsement, das Ende noch nicht ahnend, schuf ein Stück Modernität.
Rezensionen zu Werken von I. Keun, P. Gurk, G.Tergit, V.Baum und natürlich auch E.Kästner, A.Döblin und vielen mehr.